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NEIN zum Entschädigungsreglement

Obschon Gallus Pfister viele der neuen Regelungen des Entschädigungsreglements für gut befindet, empfiehlt er den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern dennoch eine Ablehnung. Er hat sich im Gemeinderat stets gegen die unbegründete Lohnkürzung für das Amt des Gemeindepräsidiums ausgesprochen.

Gallus Pfister begrüsst die Ausarbeitung eines neuen, totalrevidierten Entschädigungsreglements. Die vorliegende Form sieht er als gelungen. Das Reglement ist einfach aufgebaut, klar strukturiert und kurz und bündig gehalten. Pfister sieht es auch als wichtig und richtig an, dass Tätigkeiten zugunsten der Gemeinde und der Allgemeinheit angemessen entschädigt werden. Er hat sich auch insbesondere für die Erhöhung der Abgeltungen für die Gemeinderatsmitglieder sowie die Möglichkeit, diese neu auch bei der Pensionskasse versichern zu können stark gemacht. Auch die Anpassungen der Entschädigungen für die GPK-Mitglieder befürwortet und unterstützt er.

Unbegründete Lohnkürzung
Kein Verständnis zeigt Gallus Pfister allerdings für die beantragte Reduktion des Lohnes des Gemeindepräsidenten. Bereits bei der Anstellung des jetzigen Amtsinhabers wollte der Gemeinderat den Grundlohn gegenüber dem Vorgänger um rund 30 Prozent kürzen. Das Honorar für den Gemeindepräsidenten soll jetzt ein weiteres Mal unbegründet und kommentarlos auf Fr. 170’000.- inklusive Sitzungsgelder und Mandatsentschädigungen plus Spesen gekürzt und festgesetzt werden.

Verantwortungsvolles Vollamt
Gallus Pfister sieht keine Gründe, warum der heutige Gemeindepräsident Amtsinhaber einen wesentlich tieferen Lohn erhalten soll, als sein Vorgänger. Das bedeutende und verantwortungsvolle Amt eines Gemeindepräsidenten erfordert besondere Führungs-, Gestaltungs-, Kontroll- und Umsetzungskompetenzen. Diese sollten im Sinne einer zukunftsorientierten Entwicklung der Gemeinde angemessen und fair entschädigt werden.

Gebot der Gleichbehandlung
Wieso die Gemeinderäte sich eine Entschädigungserhöhung zusprechen, dem Gemeindepräsidenten aber eine Lohnkürzung verordnen wollen, ist nicht nachvollziehbar. Auch wenn es sich beim Lohn des Gemeindepräsidenten nach wie vor um eine hohe Entschädigung handelt, so besteht dennoch kein Anlass, das moralische Gebot der Gleichbehandlung im Vergleich zu seinem Vorgänger zu verletzen.

Faire und korrekte Entschädigung
Obschon Gallus Pfister viele der neuen Regelungen für gut befindet, empfiehlt er den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für die Abstimmung vom 17. März eine Ablehnung des revidierten Entschädigungsreglements. Der Gemeinderat wird aufgefordert, das Reglement so auszuarbeiten, dass es den Gemeindepräsidenten im Vergleich zu seinem Amtsvorgänger und seinen Ratsmitgliedern ebenfalls fair und korrekt entlöhnt.

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